24.Bundesfachtagung Freiburg

Zeit

Donnerstag, 19. September 2019 bis Freitag, 20. September 2019

Ort

Albert-Ludwigs-Uni./Kollegiengebäude (KG I)
Platz der Universität 3
79098 Freiburg

Gebühren

Gesamte Tagung

  • für Nichtmitglieder : 175,00 €
  • für Mitglieder : 150,00 €
  • für Neumitglieder (1.Teilnahme an einer BFT) : 100,00 €
  • für Rentner : 70,00 €

Tageskarte

  • für Nichtmitglieder : 110,00 €
  • für Mitglieder : 80,00 €
  • für Neumitglieder (1.Teilnahme an einer BFT) : 50,00 €

Jeweils incl. Pausengetränke, Mittagessen am 19.09. und dem Buffet am Tagungsfest. Die Getränke auf dem Tagungsfest sind nicht inbegriffen! 

Bei Stornierung der Anmeldung bis zum 04.09.2019 wird der Tagungsbeitrag
abzüglich einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von 30,00 € zurückerstattet.
Bei späterer Stornierung der Anmeldung wird die volle Teilnahmegebühr einbehalten.

Nur noch Banküberweisung möglich! Keine Barzahlung!
Begünstigter: Bundesarbeitsgemeinschaft
Tagungskonto: Deutsche Bank
Verwendungszweck: Wird bei der Online Anmeldung durch das System vorgegeben - Sonst "24.Bundesfachtagung Freiburg - Vor- und Nachname"
IBAN: DE44420700240700562200
BIC/SWIFT-Code: DEUTDEDB420

Anmeldeschluss

04.09.2019

Dateien

Partner-Veranstalter

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich lade Sie/Euch herzlich zu unserer Bundesfachtagung vom 19.09. bis 20.09.2019 nach Freiburg im Breisgau ein. Gemeinsam mit den Kolleg*innen der KJPP in Freiburg konnten wir wieder ein abwechslungsreiches Programm erstellen, vielen Dank hierfür schon an dieser Stelle.
Auf dieser 24. Bundesfachtagung der BAG werden wir uns in gewohnter Weise mit unterschiedlichen theoretischen und praktischen Themen aus dem Fachbereich Kinder- und Jugendpsychiatrie beschäftigen. Daneben hat sich das Fachgebiet dieses Jahr aber auch mit wichtigen Veränderungen zu beschäftigen. So steht für 2020 eine neue Personalbemessung (Nachfolge der PsychPV) an und es tritt das neue Pflegeberufegesetz in Kraft (hier ist besonders der §4 Vorbehaltstätigkeiten für die KJP von Bedeutung). Bei beiden Themen hat sich der Vorstand der BAG-PED engagiert in die Diskussion mit eingebracht – leider stehen zum Zeitpunkt der Verfassung des Vorwortes noch keine Ergebnisse fest. Ich hoffe im Verlauf der Tagung dazu etwas berichten zu können.
Außerdem finden auf der Mitgliederversammlung Neuwahlen für unseren Vorstand statt, auch hier werden wir die Änderungen im Verlauf der Tagung bekanntgeben können.
Ich wünsche uns Allen eine interessante Tagung, mit offenem Austausch, neuen Erkenntnissen und bereichernden Begegnungen. Mit dem Begleitprogramm Mitgliederabend und dem „legendären“ Tagungsfest am Donnerstag wird die Tagung abgerundet.
Ich freue mich, Sie/Euch im September in Freiburg begrüßen zu dürfen.
Hans-Ulrich Neunhoeffer
Vorsitzender der BAG 

 

 

Vorträge

1
Störungen der neuronalen und mentalen Entwicklung
Frau PD Dr. Monica Biscaldi-Schäfer
– Disruptive Affektregulations- und Impulskontrollstörung als Begleitsymptome und Herausforderung für Familie und KJP Behandlung
2
Eskalation und Deeskalation
Frau Cornelia Schindler / Herr Erich Hoffmann
– Zur Bedeutung des CePha-Modells als Instrument für Theorie und Management
3
Safewords
Frau Nadja Basarir / Frau Silvana Heße
– Herausforderungen und Chancen bei der Implementierung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie
4
Einsatz von psychoaktiven Substanzen
Herr Dr. Dieter Stösser
– für die jugendliche Work-Life-Balance

Workshops / Worldcafés

1
Motivational Interviewing – Motivierende Gesprächsführung mit Jugendlichen
Herr Philipp Bangert
 Grundhaltung von MI  Ambivalenz  Grundlegende Gesprächstechniken: Erklärung der Techniken anhand von Beispielen aus der stationären Arbeit mit Jugendlichen  Change Talk: Hervorlocken einer Veränderungsmotivation  Widerstand: Definition und Erklärung aus Sicht von MI  Modellrollenspiel mit anschließender Reflexion  Fragen und Diskussion
2
(De-)Eskalation: Das CePha-Modell in der Prävention
Herr Erich Hoffmann / Frau Cornelia Schindler
CePha ist ein Modell zur Beschreibung von Eskalation und Deeskalation. Es will den wissenschaftlichen Ansprüchen an eine Theorie genügen und Aspekte der Prävention einbinden. Auf diesem Fundament ermöglicht CePha eine Didaktik zum Schulen und Trainieren von Verhaltensstrategien, mit dem Ziel, Menschen in eskalativen Prozessen eine Steuerung zu ermöglichen, um weitere Risiken zu minimieren. Insofern ist CePha auch für das Management von Interesse. Den Gedanken der Sekundärprävention aufgreifend, begreift (und trainiert) Körperinterventionen explizit als Kommunikation. Damit stellt das Modell Zugangsmethoden dann zur Verfügung, wenn die Möglichkeiten einer rein verbalen Kommunikation alters- , entwicklungs- und krankheitsbedingt eingeschränkt sind. Den Gedanken der Tertiärprävention aufgreifend, verfolgt CePha die Chancen und Bedingungen einer erfolgreichen Deeskalation, um über diesen Prozess die leider notwendigerweise wieder auftretenden Eskalationen anders, professioneller und humaner, angehen zu können. Nach den Grundlegungen im Vortrag geht der Workshop zur Praxis über. Sinn des Workshops ist die Integrierung der Erfahrungen und Erwartungen aller Teilnehmenden.
3
Umgang mit Anspannungs- und Stresssituationen bei hochfunktionalem Autismus
Frau Bettina Brehm / Frau Elke Pagel
In unserem Workshop sollen die Teilnehmer lernen, mögliche Auslöser von Stress und Anspannung genau zu identifizieren und zu differenzieren. Anhand der unterschiedlichen Auslöser werden im Workshop entsprechende, spezifische Bewältigungsstrategien im Alltag und in der Therapie (z. B. Prophylaxe durch Psychoedukation, verhaltenstherapeutische Methoden, gezieltes Einsetzen von ritualisiertem Verhalten und Stereotypien, medikamentöse Unterstützung, Anpassung von Umweltfaktoren an autismusspezifische Bedürfnisse) vermittelt. Erfahrungen zu therapeutischen Ansätzen im Elterncoaching sowie aus der Einzeltherapie mit den Betroffenen werden vorgestellt und interaktiv diskutiert. Dies soll anhand von Fallbeispielen praxisnah veranschaulicht werden.
4
"Lass mich, du hast mir nichts zu sagen!"
Herr Florian Malencia
Triple P - Positive Erziehung: Praktische Anwendung von Triple P im Kinder- und Jugendpsychiatrischen Setting.  Vorstellung Inhalte Triple P  Umgang mit Problemverhalten/Krisensituationen  Aufbau und Struktur des Triple P Konzeptes im teilstationären Setting
5
Erlebnispädagogik
Frau Marlies Bäumer
Dieser Workshop beinhaltet eine kleine theoretische Einführung in die Erlebnispädagogik und anschließende Selbsterfahrungen im spielerischen Bereich. Günstig ist bequeme Kleidung. Die Teilnahme an den Spielen ist freiwillig. Grundsätzlich ist der Aufbau flexibel, kann gekürzt oder verlängert werden, der Situation angepasst werden. Die Spiele selbst sind einfach gestaltet und sollen vor Allem locker sein und Spaß bringen
6
Milieutherapie mit Hund auf Station Emminghaus
Frau Katharina Kropp
Es wird kurz die Entwicklung der tiergestützten Therapie erläutert und welche Einflüsse Tiere auf uns haben. Auch werden verschiedene Einsatzgebiete vorgestellt, in denen ein Arbeiten mit Tieren möglich ist. Im Anschluss wird der Hund näher vorgestellt und der Prozess ihn auf Station zu integrieren. Zum Abschluss können einzelne Teilnehmer Übungen mit dem Hund machen, um zu erleben wie sich die Kooperation anfühlt und zu sehen wie unterschiedlich der Hund verschiedene Menschen behandelt.
7
Krisenersthelferkonzept, Kollegen unterstützen Kollegen (KUK)
Herr Florian Eckstein / Herr Oliver Annibalini
Mitarbeiter im Psychiatrischen Arbeitsfeld werden immer wieder mit besonders belasteten Ereignissen konfrontiert, wie beispielsweise Bedrohungen, Übergriffe oder Suizidnachrichten. Diese Ereignisse sind immer wieder für Traumatisierungen von Mitarbeitern verantwortlich. Der Entstehung eines Traumas kann durch schnelle und schützende Unterstützung gut entgegengewirkt werden – an diesem Punkt setzt KuK an. Im Workshop wird das Konzept vorgestellt, nötige Rahmenbedingungen beschrieben aber auch Grenzen des KuK aufgezeigt.
8
Alles Pupertät – ein Bericht aus der Adoleszentenstation
Herr Christian Wimmer
Vorstellung der Adoleszentenstation des Heckscher Klinikums am Standort Wasserburg. Räumlichkeiten, Tagesablauf, Regeln, Hausordnung, Gruppenangebot des PED´s, usw. Besonderheiten in der Beziehungsgestaltung zu Jugendlichen in der Adoleszenz. 6 Jahre Erfahrung mit Jugendlichen zwischen 16 und 21 Jahren.
9
Ein Ausflug in jugendliche (Cyber-)Welten
Frau Birgit Kimmel
Die Kommunikation und der Austausch zwischen Jugendlichen findet hauptsächlich über Soziale Netzwerke oder Messenger-Dienste wie Whats-App, Instagram und Snapchat statt. Was ist das Faszinierende an den einzelnen Diensten? Wo liegen die Risiken, und wie können diese minimiert werden? Im Workshop werden die verschiedenen Dienste dargestellt, erkundet und die wichtigsten Präventionsmaßnahmen erläutert.
10
"Komm und spiel mit" – Vorstellung und Testung eines neu entwickelten Spiels zum Erkennen von traumatischen Erlebnissen bei Kindern
Frau Susanne Mc Cleskey
Unfälle, Katastrophen, Krieg, Flucht, Gewalt, Verwahrlosung und Missbrauch sind die häufigsten Ursachen für erlebte Traumata bei Kindern. Dazu nimmt die Anzahl der Risikogruppen: Kinder mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge zu. Je früher traumatische Erlebnisse bei Kindern erkannt und begleitet werden, desto bessere Heilungschancen bestehen. Das Spiel mit dem Titel „Die Traumreise“ wurde auf der Basis bildhafter Erklärungen und wenig Sprache (BMAS, 2014) orientiert am Screeninginstrument Reaction of Adolescents to Traumatic Stress (RATS) (Steinberg, Brymer, Decker & Pynoos, 2004) entwickelt, um traumatische Erlebnisse bei Kindern frühzeitig zu erkennen. Indem Pflegende das Spiel einsetzen, könnte eine Qualitätsverbesserung in der Regelversorgung erreicht werden und den Betroffenen viel Leid erspart werden. Im Rahmen einer Studie wurde die Machbarkeit des Spiels überprüft und von allen Teilnehmenden bestätigt. Lassen Sie sich auf ein neues Spiel ein und erleben Sie einem nonverbalen Ansatz zur Erkennung von traumatischen Erlebnissen.
11
Interkollegiales Coaching
Herr PD Dr. Isaac Bermejo
In diesem Workshop soll die Expertise von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflege- und Erziehungsdienstes in den Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie systematisch nutzbar gemacht werden. Bei einem interkollegialen Coaching suchen beruflich Gleichgestellte gemeinsam nach Lösungen für ein konkretes Problem. Die „Fallgeberin“ bzw. der „Fallgeber“ schildert den Kolleginnen und Kollegen die Situation und lässt sich von diesen beraten. Je nach beruflichen Hintergrund und Arbeitsfeld pflegen wir verschiedene Ansätze, haben unterschiedliche Kompetenzprofile. Aber wie gehen die Kolleginnen und Kollegen vor? Wie würden sie den Fall bearbeiten bzw. sich in einer ähnlichen Situation verhalten? Und warum? Durch die intensive gemeinsame Fallarbeit und gegenseitige Beratung zu mitgebrachten Fällen und/oder Situationen sollen die eigenen Kompetenzen und der professionelle Horizont erweitert werden.
12
Teamentwicklung als Leitungsaufgabe
Herr Andreas Kuchenbecker / Herr Oliver Kucklinski
Stationsleitungen im Pflege- und Erziehungsdienst sind nicht nur gefordert, die Gruppe der Patientinnen und Patienten in ihrer Struktur und Dynamik stetig zu betrachten und fortzuentwickeln, sondern sie müssen Ihr Augenmerk auch auf das Zusammenwirken der Kolleginnen und Kollegen richten, deren Potentiale sehen, Konflikte moderieren und die Zusammenarbeit der Berufsgruppen befördern. Diese Aufgabe der Teamentwicklung braucht spezielle Diagnoseinstrumente, Planungen und Interventionen. Der Workshop befasst sich mit diesem Handwerkszeug für Stationsleitungen.
Worldcafe: Boss/Chef oder Führungs-/Leitungspersönlichkeit?
Frau Kirsten Sartorius / Herr Thomas Linnemann / Herr Michael Lang
Aufgrund der vielfältigen Herausforderungen der aktuellen Arbeitswelt, wird heute das Thema "Führung" auf eine neue Weise betrachtet. Führungskräfte müssen heutzutage Mitarbeiter und Kollegen mitnehmen und deren Ansprüchen viel mehr gerecht werden als früher. Der Druck seitens der Arbeitsmärkte erfordert zwangsläufig zum Umdenken. Wertvolle Mitarbeiter, die sich nicht Wert geschätzt und eingebunden fühlen, können nicht gehalten werden. Der "Kampf um Talente" hat längst begonnen und benötigt Sensibilität, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit beim Führungsstil.“

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