Aktuelles

BAG PED Online Mitgliederversammlung

Einladung zur Online Mitgliederversammlung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zu unserer Online Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 27.01.2022 von 15.00 bis 17.00 Uhr möchten wir Sie/ Euch im Namen des Vorstands recht herzlich einladen.

Der Login ist ab 14.45 per Webex möglich. Wir bitten Sie/ Euch über die BAG Homepage zur Veranstaltung anzumelden.

Nach der Anmeldung werden Ihnen/ Euch die Zugangsdaten per Mail an Ihre/ Deine Mailanschrift zu gesendet.

Wir würden uns Freuen Sie Online begrüßen zu dürfen.

Im Namen des Vorstands

Hier geht es zur Anmeldung!

Weihnachtsgruß 2021

Liebe Mitgliederinnen und Mitglieder,

Was für ein Jahr!

Die Pandemie und die Flutkatastrophe im Ahrtal zeigten uns, wie verletzlich wir Menschen sind und wie zerbrechlich Sicherheiten sein können. Zugleich erfahren wir aber auch, dass unsere Gesellschaft stark ist, weil wir füreinander da sind, weil viele über sich hinauswachsen und überall Menschen für Menschen Verantwortung übernehmen.

Deshalb ist Weihnachten auch dieses Jahr ein Fest der Hoffnung!

Für Eure engagierte Mitwirkung, die konstruktiven Vorschläge und Ideen und das gute Miteinander bedanken wir uns bei Euch von ganzem Herzen!

Es bleibt noch auf zwei Termine hinzuweisen:

- wir planen für die nächste Bundesfachtagung eine Präsenzveranstaltung in Herborn für den 22 und 23 September 2022. Sehr wahrscheinlich sind wir aufgrund der dann aktuellen Coronalage gezwungen die Teilnehmerzahl zu begrenzen. Nähere Informationen werden rechtzeitig über den Newsletter und unserer Homepage kommuniziert. Wir würden uns sehr freuen Euch wieder persönlich zu treffen, mit Euch zu sprechen und „der Situation angemessenen Form“ zu feiern.

- Außerdem wird es am Donnerstag den 27.01.2022 eine Online- Mitgliederversammlung geben. Auch hierzu gibt es Anfang Januar ein gesonderter Newsletter.

Euch und Euren Familien wünschen wir besinnliche und erholsame Weihnachtsfeiertage! Kommt gesund ins Neue Jahr – und bleibt es vor allem auch!

Mit lieben Grüßen

Euer Vorstand

Neue Stellenausschreibung

Das Klinikum Bremen-Ost ist ein traditionsreiches Krankenhaus mit ca. 800 Betten und rund 1.900 Beschäftigten. . Es ist in Bremen und überregional durch seine Psychiatrie und Psychosomatik, das Lungenzentrum und die Neurologie bekannt, genießt aber auch in den anderen somatischen Fächern einen ausgezeichneten Ruf weit über die Grenzen Bremens hinaus. Das Klinikum Bremen-Ost gehört zum Klinikverbund Gesundheit Nord, einem der größten kommunalen Klinikkonzerne Deutschlands.
Finden Sie bei uns genau Ihren Job in Vollzeit oder Teilzeit in unserem Institut für Qualifizierung und Qualitätssicherung in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik als
Institutsleiter/in / Kursleiter/in (m/w/d)
Unser Institut QuQuk arbeitet seit mehr als 20 Jahren für die Qualifizierung und Qualitätssicherung in den norddeutschen Kinder- und Jugendpsychiatrien, sowie für die Jugendhilfe. Wir bieten bundesweit anerkannte und zertifizierte Seminare, Fort- und Weiterbildungslehrgänge zum Erreichen von Zusatzqualifikationen für Mitarbeiter des Sozial- und Gesundheitswesens an. Die 10 Kooperationskliniken arbeiten aktiv in der Gremienarbeit des Fach- und Verwaltungsbeirats mit.

Einzelheiten unter: Links / Stellenanzeigen

Neue Stellenausschreibung

Am Bezirkskrankenhaus Landshut, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, wird die Stelle einer weiteren Stellvertretung der Pflegedirektion mit eigenverantwortlicher Zuständigkeit im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie neu geschaffen. Frühestens zum 01.01.2022 suchen wir daher eine / einen
Stellvertretende Pflegedirektorin /
Stellvertretenden Pflegedirektor (m/w/d)

Einzelheiten unter: Links / Stellenanzeigen

Kleine Zeitreise BAG PED

Sehr verehrte Mitglieder und Besucher.

Leider musste ja unser Jubiläum zum 25-jährigen Bestehen der BAG PED Corona bedingt ausfallen.
Geplant war zum BFT diese zu würdigen.

Deshalb präsentieren wir hier einen kleinen Rückblick.
Dieser ist von unserem langjährigen Kassenwart zu seiner Verabschiedung erstellt wurden von ihm.

Für Mitglieder ist dieser auch mit Bildern im Interner Bereich als Download verfügbar.

Die frühen Jahre der BAG PED

Als Geburtsstunde der BAG kann zweifellos der 27.Oktober 1995 benannt werden, denn an diesem Tag fand von 09:15 bis 11:15 Uhr die Gründungsversammlung statt.

Wie wir alle wissen bedarf es vor der Geburt einer Schwangerschaft.
Die dauerte bei unserer BAG drei Jahre.

Und vor der Schwangerschaft steht ein Zeugungsakt.
Dieser Akt kann auf den 23.10.1992 datiert werden.

Denn, in die Rheinische Landesklinik Bonn hatte ein Herr Krause, Leiter PED, erstmals bundesweit zum: „1.Arbeitstreffen für Leiterinnen und Leiter des pflegerisch/erzieherischen Dienstes in Kinder- und Jugendpsychiatrischen Fachabteilungen oder Kliniken“ eingeladen.

Von seinerzeit bestehenden 120 KJP- Einrichtungen waren 70 Einrichtungen bei diesem ersten Treffen vertreten.
Neben dem Thema „Anforderungen und Erwartungen an die Leitung des PED“ ist als absolutes Novum das Referat von Herrn Kuchenbecker mit dem Thema: „Fachweiterbildung für Krankenschwestern/pfleger und staatlich geprüfte Erzieher/innen im Fachbereich der KJP“
mit dem Nachsatz “Notwendigkeit oder Illusion“ zu benennen.

Die Idee einer gemeinsamen Weiterbildung für beide PED-Berufsgruppen war einmalig und hat uns alle überzeugt.
Das vorgestellte Modulmodell wurde von den anwesenden rheinischen Landesverbänden aufgegriffen.

Die Teilnahmegebühr in Bonn betrug 15 DM! (dafür gab´s aber auch nur Wasser zu trinken und nichts zu essen).
Die Struktur der Tagesveranstaltung war so, dass nach Sachvorträgen und Workshops am Ende ein Forum stattfand, in dem die Ergebnisse der Workshops zusammengetragen wurden.
Der Wunsch nach regelmäßigem Austausch wurde mehrheitlich formuliert.

Somit war der Samen gelegt!
Es wurde ein zweites Treffen für Mitte September 1993 in Hildesheim festgelegt, welches dann auch auf Einladung von Walter Hölscher stattfand.
Dort wurden die Gründungaktivitäten konkreter, es wurde über die notwendigen Schritte zur Gründung einer Bundesarbeitsgemeinschaft diskutiert.
Schnell wurde klar, dass es dabei drei Lager gab:
 auf der einen Seite die neu generierten hessischen Pflegedirektoren im feinen Zwirn um Waldemar Triquart und Hubert Hof verstärkt mit Herrn Studemann aus Lübeck, der locker als Feldwebel durchgegangen wäre.

 auf der anderen Seite die „Alt-Achtundsechziger“ wie Walter Hölscher, Achim Beutling und Ralf-Jürgen Triebel.

 in der Mitte befanden sich die gestandenen PDL´s aus NRW um Gabi Hermans-Wehland und Wolfgang Bertges.

Die einen wollten einen Berufsverband nur für leitende Personen, die anderen wollten ein Forum zum Austausch der Mitarbeiter in den Einzelbereichen der KJP, in dem auch Stationsleitungen erwünscht wären.
Diese Themen wurden heftig und konfrontativ diskutiert.

Damals wie heute zeigt das Abbild der KJP- Landschaft extrem unterschiedliche Strukturen in den einzelnen Kliniken und Abteilungen.
Unsere Stärke war es damals - und ist es auch heute noch - trotzdem miteinander ins Gespräch zu kommen!

Weitere Schritte zur Vereinsgründung wurden geplant, es gründeten sich Arbeitskreise mit verschiedenen Fragestellungen zur Realisierung einer Bundesarbeitsgemeinschaft.
Diese trafen sich und erarbeiteten die notwendigen Vorarbeiten wie Satzungsentwurf, Vereinsstruktur, Mitgliedsstatus usw.

Dieser Entwicklung stand wohlwollend die damalige Leiterin der KJP Hildesheim, Frau Roy-Feiler, gegenüber.
Der damalige Vorsitzende der Ärzte- BAG, Herr Jungmann, stand dieser Entwicklung eher sehr kritisch gegenüber.

Schließlich wurde für den 27.10.1995 nach Hildesheim eingeladen.
Die Grundsatzkonflikte der Gegenparteien waren nicht ausgeräumt, es gab aber Annäherungen. Alle Beteiligten hofften auf den Ausgang der Wahlen zu ihren Gunsten.
Es erfolgte eine Einigung auf folgende Vereinsstruktur:

Das Wahlergebnis kann somit als eine Weichenstellung zur weiteren Entwicklung der BAG gewertet werden. Gewählt wurde folgendermaßen:

 Wahl zum ersten Vorsitzenden: Gewählt wurde Herr Hölscher mit 23 Stimmen gegen Herrn Triquart mit 15 und Herrn Bertges mit 11 Stimmen (Herr Bertges war nicht anwesend, wurde von der Fraktion NRW protegiert und sollte ein Amt im Vorstand bekommen).
Mit der Wahl von W. Hölscher hatte sich die
„Alt-Achtundsechziger“ Fraktion durchgesetzt, was eine sehr große Überraschung war.
 Bei der Wahl des „Stlv. Vorsitzenden“ gab es nur eine Kandidatin: Frau Hermans-Wehland wurde einstimmig gewählt.
 Als nächstes ging es um den Geschäftsführer. Hier setzte sich Herr Triquart mit 26 Stimmen durch, gegen Herrn Bertges mit 16 Stimmen und Herrn Triebel mit 11 Stimmen.
Somit war eine Ausgewogenheit der, wenn man so will, konservativen und progressiven Bewegungen gegeben.
 Die Wahl zum Kassenwart hat Herr Bertges mit 34 Stimmen gewonnen, Herr Kleefeld bekam 14 und Herr Hartmann 5 Stimmen.
 Schriftführer wurde Herr Beutling mit 37 Stimmen, Herr Kleefeld bekam 17 Stimmen.
 Als Beisitzer setzten sich Frau Zaddach mit 37 Stimmen gegen zwei Kandidaten sowie Frau Herbener mit 16 Stimmen gegen 4 Kandidaten durch.
Bis heute zeigt sich, dass für die Position der Beisitzer immer genügend Kandidaten vorhanden sind!
 Als stellvertretender Vorsitzender konnte sich Herr Hof mit 31 Stimmen gegen Herrn Triebel mit 13 und Herrn Stüdemann mit 9 Stimmen durchsetzen.
 Für den stellvertretenden Kassenwart gab es nur die Kandidatur von Herrn Kleefeld, der mit 53 Ja-Stimmen und einer Enthaltung gewählt wurde.
 Als Vertreter des Schriftführers wurde Herr Hartmann mit 45 Stimmen und 9 Enthaltungen gewählt.
Der engere und erweiterte Vorstand war somit letztendlich ausgewogen besetzt.

Anfänglich traf sich nur der engere Vorstand, es gab -wie zu hören war- konfliktreiche Diskussionen, aber auch nette Abende mit friedlichem Austausch.
Achim Beutling und Waldemar Triquart hatten eine tragende Rolle bei dieser Annäherung.

Am 27.10.1995 erfolgte die Eintragung ins Vereinsregister Hildesheim, seitdem haben wir den Zusatz e.V.

Im Januar 1999 entstand die erste Homepage.
Natürlich kein Vergleich mit dem heutigen Standard! Ein html-Generator verwandelte Word-Vorlagen zum internetfähigen Text.
Schon seinerzeit gab es erste Überlegungen zu einer Schriftenreihe oder eines Fachbuchs. Diese Aufgabe wurde an den Weiterbildungsausschuss übertragen.
Zudem entstanden bereits erste Überlegungen für eine gemeinsame Tagung mit der Ärzte-BAG.

 1999 Wahl in Dresden
Anlass waren zwei Veränderungen im Vorstand: Frau Herbener schied aus familiären Gründen aus, Herr Triebel wegen Amtsaufgabe. Neu hinzu kamen K.H. Ritzdorf und T. Mähler.
Am 20 Juni 2000 übernahm Herr Kleefeld kommissarisch d.h. als Vertreter, die Kassengeschäfte wegen Erkrankung des Kindes des Kassenwarts.
Im Jahr 2001 wurde klar, dass die Kassengeschäfte so komplex geworden waren, dass ein Profi helfen musste.

Zur Entlastung der Kassenprüfer und zur Sicherheit des Vorstands wird die Kasse seitdem jedes Jahr durch einen Steuerberater auf Vollständigkeit geprüft.
Das ist zwar nicht ganz billig aber gut angelegtes Geld!

Im Mai 2003 erfolgte der Rücktritt des Ersten Vorsitzenden Walter Hölscher wegen Wechsels in die Weiterbildungsstätte Hildesheim (leider erfuhren wir von dem Wechsel erst durch seine Nachfolgerin).
Damals haben wir noch nicht gewusst, dass außerordentliche Mitglieder zwar nicht wählen können aber für Vorstandsämter wählbar sind!

2003 haben wir auf der Mitgliederversammlung in Tübingen eine Satzungsänderung dahingehend beschlossen, dass auch Leiter von kinder- und jugendpsychiatrischen Weiterbildungsstätten ordentliche Mitglieder in der BAG werden können.

 2003 Wahl in Tübingen
Anlass waren 5 Positionswechsel im Vorstand!
Neu hinzukamen: J. Thiel, P. Kaschner, H.U. Neunhoeffer,
H. Treiber  fast ein Neubeginn.

In diese Zeit fällt auch die konkrete Planung der ersten gemeinsamen Tagung mit der „Ärzte- BAG“ für 2004 in Heilbronn/Weinsberg.
Viele Mitglieder standen einer solchen gemeinsamen Tagung kritisch gegenüber. Im April 2004 fand die Tagung dann auch in Heilbronn und Weinsberg statt.
Wenig Wertschätzung erhielt der Vortrag unserer BAG durch Herrn Hartmann, einige Ärzte verließen den Saal!

Auf der Fachtagung 2004 in Berlin überraschte uns der Rücktritt des Geschäftsführers Waldemar Triquart, aus persönlichen Gründen. Herr Hartmann übernahm diese Position kommissarisch.

Anfang 2005 erreichte uns dann eine nicht abgesprochene Rechnung aus Weinsberg für die gemeinsame Tagung mit den Ärzten, die unsere finanziellen Mittel bei weitem überstieg!
Es drohte eine „Vereinspleite“, da wir nur über vorhandene Geldmittel verfügen konnten; unser Vereinskonto durfte nicht überzogen werden.
Die schnell eingezogenen Mitgliederbeiträge waren auch keine Hilfe, da diese jeweils 2 Monate wegen Einspruchsfrist gesperrt sind. Nur durch die Kulanz der Deutschen Bank in Marl wurde diese schwere Krise überstanden.

Wir hatten in Heilbronn keinerlei Einfluss auf die Kosten und Organisation der Tagung. Dies hat sich bei den nächsten gemeinsamen Tagungen geändert. Daraus haben wir gelernt.

Wenn wir (BAG) mit Kosten beteiligt sind müssen der Geschäftsführer und der Kassenwart bei den Planungen immer involviert sein, um das finanzielle Risiko abschätzen zu können.

Zum Glück haben wir diese schweren Wasser gut überstanden.
Aber es gab einige durchwachte Nächte, viele Telefonate und der Schweiß ist geflossen!

Wir hatten aber immer die Gewissheit, dass die Idee der BAG richtig und wichtig ist und dass es weitergehen soll!

Es kam nun eine relativ ruhige Zeit, die anstehenden Geschäfte und Aufgaben konnten alle nach und nach erledigt werden.

Im Mai 2007 fand die zweite Tagung mit den Ärzten in Lüneburg statt. Dort war es erstmalig eine Veranstaltung auf Augenhöhe.

 2007 Wahl in Nürnberg
Es gab einige Positionswechsel mit fünf neuen Mitgliedern im Vorstand: B. Borstel, M. Tamoschat, M. Rose, G. Förster und K-H. Ritzdorf.

Nach der Wahl von Manfred Rose hatten wir einen „reisenden Papst“ als Geschäftsführer. Er besuchte mehrfach die neuen Bundesländer, Österreich und Schweiz und knüpfte Kontakte. Damit erreichte die BAG einen bisher nie erreichten Bekanntheitsgrad. Auch sonst hat sich Manfred Rose „enorm reingehängt“. Da wurde eine Mail auch mal nachts um 02:00 Uhr abgeschickt.
Wir führten eine Ehren- und eine Geschäftsordnung ein.

Im April 2010 hatten wir die dritte gemeinsame Tagung mit der Ärzte-BAG in Damp. Dort war ein wirklich gutes Miteinander.

 2011 Wahl in Hamburg
Es gab drei Positionswechsel im Vorstand: 5 neue Vorstandsmitglieder kamen hinzu: K. Waleska-Sass,
K. Sartorius, J. Hering, M. Völkner und M. Geib.

Bei der Mitgliederversammlung in Hamburg hatten wir drei Satzungsänderungen eingebracht:
Der Geschäftsführende Vorstand wurde von fünf auf drei Positionen abgesenkt.
Dadurch erhofften wir uns eine Reduzierung, der bei Wechseln im Vorstand notwendigen Änderungen im Vereinsregister.

Das Amt des Vertreters des stellvertretenden Vorsitzenden wurde abgeschafft. Dadurch reduzierte sich der Gesamtvorstand auf 10 Personen. Dieses Amt war 1995 hauptsächlich eingeführt worden um bei erwarteten Kampfabstimmungen in den Vorstandssitzungen ein „Patt-Ergebnis“ zu vermeiden.
Heute hat bei einem „Patt“ im Abstimmungsergebnis der Erste Vorsitzende eine zweite Stimme.
Erstes Ziel der Diskussion im Vorstand ist jedoch immer eine Konsensfindung. Das war auch bis heute in den allermeisten Sitzungen möglich.

Als dritte Änderung hatten wir die Möglichkeit zur Auszahlung einer Ehrenamtspauschale installiert.

Den Tagungsablauf und die diesbezügliche Organisation wurde jedes Jahr optimiert. Was mit Waldemar Triquart begann wurde von Manfred Rose und Hartmut Kleefeld weitergeführt, so dass wir heute einen Standard definiert haben, den wir als Vorstand auch so vorgeben müssen.

Das hat in den vergangenen Jahren das ein oder andere Mal zu Irritationen bei den Ausrichtern geführt. Gerhard Förster weiß ein langes Lied davon zu singen. Wenn wir bspw. auf Verträge bestehen, machen wir das aus „schmerzhaften Erfahrungen“ vergangener Fachtagungen, wie bspw. bezüglich des „Feuerschiffs“ in Hamburg, bei dem wir mit einer finanziellen Nachforderung konfrontiert wurden.

Beim „Mappen richten“ vor den Fachtagungen haben wir einen erprobten Ablauf gefunden, der uns auch die enorme Anzahl von Teilnehmern gut bewältigen lässt.
Inzwischen sind wir mit der Teilnehmerzahl der Fachtagungen an einer oberen „Grenze des Machbaren“ angelangt. Denn wir alle erledigen die Arbeit neben unserem „Job“ in unseren Einrichtungen, welcher uns auch immer mehr in Anspruch nimmt.
Jede Tagung ist immer auch mit einem finanziellen Risiko verbunden, welches möglichst genau eingeschätzt werden muss.
Wir gehen vertragliche Bindungen ein, da muss vorher gut kalkuliert werden!

Was haben wir in 20 Jahren erreicht?

Die ursprüngliche Idee mit unserer BAG keinen faden Berufsverband zu gründen, sondern einen lebendigen Ort zum Austausch für unsere Mitarbeiter zu schaffen, haben wir zu 100% umgesetzt.

Des Weiteren steht da eine fast flächendeckende Installation der Weiterbildungen zur Fachkraft für KJP.
Hier gibt es gleich mehrere Konzepte:
Zum einen das ursprüngliche Modulsystem und zum anderen die zweijährige berufsbegleitende Ausbildung mit unterschiedlicher Stundenzahl.

Wir haben einen Pflege- und Erziehungspreis geschaffen!

Wir haben außerdem eine Schriftenreihe mit Fachartikeln installiert!

Auf unserer Homepage kann man sich zu jedem KJP-Thema fundierte Informationen holen!
(Na gut, daran arbeiten wir noch)

Die Zusammenarbeit mit der „Ärzte-BAG“ findet auf Augenhöhe statt!

Auf der Fachtagung bieten wir jedes Jahr ein Forum zum Austausch. Mit Vorträgen und Workshops versuchen wir aktuelle Themen anzubieten und gleichzeitig das Preis-Leistungsverhältnis sozial verträglich zu halten!

Und natürlich unsere Tagungsfeste:
Was 1996 in Marl damit begann, dass der Vorstand Bier aus dem Fass ausgab, hat sich im Laufe der Jahre zu Top-Events gesteigert!
Ich erinnere an die „Moritzbastei“ in Leipzig, den „Saustall“ in Schwerin und als Highlight den „Veermaster“ in Hamburg!

Auch für die Mitgliederabende haben wir uns „ins Zeug gelegt“: es gab viele Stadtführungen, Stadtrundfahrten und andere Events. Hierbei ist sicherlich die Schifffahrt auf dem Bodensee an erster Stelle zu nennen.

Kurz und gut, wir haben etwas bewegt in Deutschland!