Tagesklinik und Familie in einem Boot - Die Rolle der Familie im tagesklinischen Behandlungsprozess

4. Tagesklinikforum

Freitag, 17. März 2017

Universitätsklinikum Tübingen

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Mitgliederabend mit Ehrung

(v.l.) 10 Jahre, Ines Krause, Katja Gräfe, Thomas Spruner, 20 Jahre, Martin Kemp, Gaby Hermans-Wehland,  Hartmut Kleefeld,  Michael Hübner, Geschäftsführer Gerhard Förster, 1. Vorsitzende  Hans-Ulrich Neunhoeffer

Im Rahmen der 21. Bundesfach-
tagung 2017 in Schleswig wurden die langjährigen Kollegen am Mitgliederabend geehrt. Sowohl die 10 als auch die 20 jährigen Kollegen, alle Gründungsmitglieder der BAG, erhielten eine Urkunde und die Ehrennadel aus den Händen des
1. Vorsitzenden Herrn H.-U. Neunhoeffer. Die nicht anwesenden Mitglieder erhalten ihre Urkunde postalisch. Insgesamt sind der BAG bis heute 19 Gründungsmitglieder treu geblieben.
Der Vorstand bedankt sich bei allen für die langjährige Zusammenarbeit und das Engagement.

Artikel der Schleswiger Nachrichten anlässlich der BFT

Gerhard Förster, Hans-Ulrich Neunhoeffer, Michael Völkner, Dr. Martin Jung (von links)

Pfleger in der Psychiatrie klagen über Bürokratie

Fachtagung mit 250 Teilnehmern aus ganz Deutschland

Schleswig: Was tun mit Jugendlichen, die in den Mühlen der Bürokratie irgendwo zwischen psychiatrischer Klinik, Elternhaus und betreuter Wohngruppe hängen bleiben? Eine Antwort weiß auch Martin Jung nicht immer – aber das Problem ist ihm vertraut aus seiner Arbeit als Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie auf dem Hesterberg. Sein Vortrag über die Vernetzung der Klinik-Arbeit mit der Jugendhilfe bildet heute Vormittag den Abschluss einer dreitägigen Tagung im Hotel „Hohenzollern“. Rund 250 leitende Mitarbeiter aus dem Pflege- und Erziehungsdienst von 30 jugendpsychiatrischen Kliniken in ganz Deutschland sind dazu nach Schleswig gereist.

Dieser Erfahrungsaustausch sei von unschätzbarem Wert, sagt Michael Völkner, Fachpfleger auf dem Hesterberg und zugleich Vorstandsmitglied der „Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Mitarbeiter des Pflege- und Erziehungsdienstes kinder- und jugendpsychiatrischer Kliniken und Abteilungen“, die die Tagung ausrichtet. Wichtig sei dabei, dass die Mitarbeiter der verschiedenen Krankenhäuser sich nicht als Konkurrenten sähen und neue Erkenntnisse nicht als Geheimnisse behandelten. „Wir haben zum Beispiel vor 20 Jahren unsere Suchtstation eingerichtet und unser Konzept auf der Fachtagung vorgestellt – heute gibt es überall in Deutschland solche Suchtstationen.“ Gestern Nachmittag gab es 18 verschiedene Workshops. Die Themen reichten vom Umgang mit chronischen Schmerzen über therapeutisches Bodenschießen bis hin zur Spiritualität in der Psychiatrie.

Ein immer wiederkehrendes Thema auf der Fachtagung war der Spardruck, dem sich alle Krankenhäuser ausgesetzt sehen. Die Psychiatrie, betonte Martin Jung, sei ein Fachbereich der Medizin, der sehr stark vom Personal lebe, von der direkten Begegnung mit dem Patienten. „Das kann man nicht beliebig reduzieren.“ Gerhard Förster, Pflegedirektor am Vitus-Klinikum im hessischen Herborn und Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft, klagt über immer mehr Verwaltungsaufgaben. „Wir müssen aufpassen, dass die administrativen Anforderungen nicht so weit wachsen, dass keine Zeit mehr für die Kinder und Jugendlichen bleibt.“

Etwas einfacher gestaltet, das wird Martin Jung heute Vormittag andeuten, wünscht er sich auch die Verzahnung zwischen Gesundheitswesen und der Jugendhilfe. „Das ist nicht immer gut aufeinander abgestimmt.“ Denn immer wieder komme es vor, dass ein Jugendlicher aus der Psychiatrie entlassen wird, aber eigentlich weiter intensiv betreut werden müsste, aber viel Zeit verstreicht, bis es eine Kostenzusage für die Unterbringung in einer Wohneinrichtung gibt.

Quelle „SHZ" Ove Jensen

*** Aktuelle Info *** Aktuelle Info ***

22 Fachverbände, Gesellschaften, Bundes-Arbeitsgemeinschaften, Vereinigungen, etc.
haben die gemeinsame finale Stellungnahme
zum Entwurf des Bundeskabinetts vom 3. August 2016 für ein
„Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische
und psychosomatische Leistungen“ (PsychVVG) für den weiteren parlamentarischen
Gesetzgebungsprozess verfasst und veröffentlicht.
Hier zum Anschauen und Download

21. Bundesfachtagung in Schleswig "Rüm Hart, klaar Kiming" - Großes Herz, Weiter Horizont

Titelblatt 2016

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Ab heute ist die Online Anmeldung für die 21.Bundesfachtagung freigeschaltet.

Alle uns bekannten Kliniken erhalten in den nächsten Wochen den Flyer, Anmeldebogen und das Informationsblatt Workshops zusätzlich per Post geschickt.

Anmeldung unter Bundesfachtagung 2016

Dort sind zum Download der Flyer,Anmeldebogen und das Infoblatt als Download verfügbar.

Notwendige Änderungen im Programm sowie ggf. den Austausch von Referenten behält sich der Veranstalter ausdrücklich vor.

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